George Anson

George Anson, 1. Baron Anson, wurde am 23. April 1697 geboren, er starb am 6. Juni 1762 auf seinem Landsitz Moor Park in Hertfordshire (England).

Der britische Seefahrer umsegelte zwischen 1740 und 1744 die Welt. Mit dem Auftrag Widerstand gegen die spanische Herrschaft in Chile und Peru zu schüren war George Anson zunächst nach Südamerika gesegelt. Von dort überquerte seine kleine Flotte, die in England noch aus sieben Schiffen bestanden hatte, den Pazifik. Mit nur einem Schiff und nur noch einem Teil der Besatzung gelangte Anson dann nach England zurück. Dabei gelang es eine spanische Schatzgalone aufzubringen und ihre Ladung nach England mitzubringen.

Die Reise war auch für die zeitgenössische Geographie sehr ergiebig gewesen. Der Seemann sorgte dafür, dass sowohl die Robinsoninsel als auch die Marianen genau untersucht wurden . Nach der Rückkehr nach England verfasste der Marineprediger Richard Walter zudem nach Ansons Anleitung einen Bericht über die Reise (Voyage round the World, London 1748).

Auf der Reise sank auch ein Schiff, die Wager. Der Besatzung gelang es vor der chilenischen Küste eine Insel zu erreichen. Unter den Männern war auch John Byron (1723-1786, englischer Seefahrer, Entdecker und Admiral), der später auch einen Bericht über diese Abenteuer verfasste.

Es folgen Beförderungen für George Anson. 1747 schlägt er bei Kap Finisterre die französische Flotte (Siebenjähriger Krieg) unter Admiral Marquis de la Jonquière. Dafür erhält George Anson den Titel eines Baron Anson of Soberton. 1741 wird Anson zum Ersten Lord der Admiralität ernannt, er leitet eine umfassende Reform der britischen Marine ein. 1761 wird er Admiral.

Ehrungen George Anson

Nach dem Weltumsegler und Admiral wurden sieben Schiffe der britischen Royal Navy HMS Anson benannt. Das letzte war die HMS Anson, ein Schlachtschiff der King-George-Klasse, das 1940 vom Stapel lief und 1957 abgewrackt wurde.


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